Alles nichts und dazwischen ganz viel – Ava Reed

#Anzeige, #Hörbuch,#Angststörungen, #Depressionen,

von Ava Reed

Format: Hörbuch

Stimme: Yara Blümel

Vorwort und Nachwort: Ava Reed

Thema: Krankheiten die man einem nicht ansieht.

Dieses Hörbuch war mal wieder so eine Bauchgefühl Sache, es wollte zu mir und es hat sich gezeigt, dass es genau die richtige Wahl war.

Thematisch ging es um Angststörungen, Depressionen und einer Krankheit, die sich mega cool anhört, wenn man erstmals davon erfährt, aber tatsächlich zur riesen Hürde im Leben wird. Wenn man nämlich keine Schmerzen empfinden kann, egal ob Beinbruch oder Magendurchbruch, kein Themperaturempfinden hat und nicht merkt ob man sich verbrüht. Bei letzterem handelt es sich um Matt, den sie in der Klinik kennen lernt, mit ihm eine Reise antritt, die sie selbst nicht zu stemmen meint und doch der Beginn ist von …………….

Die Gefühle kamen bei der Geschichte sehr gut rüber, vor allem Lenis Angstzustände und Depressionen, wurden sehr sehr gut und anschaulich dargestellt. Es ist sehr schwer, so etwas in Worte zu fassen, jemanden Anderen zu übermitteln versucht, der diese Krankheit nicht kennt, aber genau das ist der Autorin absolut gelungen.

Es ist ein Wachrütteln, denn es ist so schwer zu verstehen, wenn man nicht offensichtlich sieht, dass ein Mensch krank ist. Ein gebrochenes Bein ist da ganz einfach, aber eine gebrochene Seele? Die sieht man nicht.

Die Sprecherin konnte die Stimmung sehr gut übermitteln. Ein Perfektum wäre es gewesen, wenn Matt seine eigene männliche Stimme bekommen hätte, aber dies ist eine Preisfrage, die man sich auch erst mal leisten muss.

Eigene Gedanken zum Buch

Auch Krankheiten die man nicht sieht, können sehr schwerwiegend sein, Der Betroffene leidet, kommt alleine aus der Schlaufe nicht mehr raus. Wie will man es seinem Umfeld erklären, wenn man es selbst nicht versteht, selbst das Denken zur Anstrengung wird.

Gut gemeinte Ratschläge von Außen sind oft nicht wirklich erfolgversprechend, antworten wie, da brauchst du doch keine Angst vor zu haben….z.B. Doch die Person hat in dem Moment Angst und dazu kommt noch die Tatsache, die Angst vor der Angst, zu wissen dass sie kommt und man der Sache scheinbar machtlos gegenüber steht.

Angstzustände und Depressionen kann jeden treffen, sogar den nach außen hin selbstständigsten fröhlichsten Menschen und wenn es nur als Begleiterscheinung einer anderen Krankheit ist.

Geht achtsam miteinander um, verurteilt niemanden wegen seines Verhaltens, wir wissen nicht die Hintergründe.

Eure Rina

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